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Aktualisiert am 24.04.2022


Saarburger Kreisblatt

Trierischer Volksfreund

VG Saarburg-Kell



Ockfener Messdiener schauen nicht weg, sondern handeln und helfen!
Sternsinger-Aktion 2022 in Ockfen
Jubiläums-Ausflug der Ockfener Strickfrauen
Weihnachts und Neujahrsgrüße der Ortsgemeinde Ockfen
Glasfaserausbau in Ockfen abgeschlossen
Sportverein Ockfen zieht Bilanz - Neuwahl des Vorstandes
Jahreshauptversammlung des Camping Club Ockfen 1974 e.V.
In der Klostermühle Ockfen haben Frauen das Sagen
40 Jahre Strickkranz Ockfen
Die Sakristei an der Pfarrkirche St. Valentin in Ockfen erstrahlt in neuem Glanz
Naturwiesen rund um die Pfarrkirche St. Valentin in Ockfen
 
 

Ockfener Messdiener schauen nicht weg, sondern handeln und helfen!

Jeasica Bechter 2022
Sammelaktion der Ockfener Messdiener für die Ukraine 2022
Bild Günter Kleutsch
Die schrecklichen Nachrichten aus der Ukraine haben uns alle sehr betroffen gemacht.
Wir, die Ockfener Messdiener, wollten nicht wegschauen, sondern handeln.
Daher haben wir das traditionelle Eiersammeln der Messdiener, an Karsamstag, als Möglichkeit genutzt Gutes zu tun.
Anstatt Eiern haben wir haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel sowie Geldspenden gesammelt. Diese wurden in Kooperation mit der Liebfrauengemeinde in Trier, zu der Caritas Tschenstochau gebracht, die Kinder aus zwei Waisenheimen in der Nähe von Mariupol evakuiert und aufgenommen haben. Dort freuen sich über einhundert Waisenkinder über die Spenden.
Insgesamt wurden zehn große Kisten an Lebensmitteln und Hygieneartikeln sowie 1.041,21€ von den Messdiener im Dorf gesammelt.
Die Ockfener Strickfrauen brachten uns zudem eine große Kiste an selbstgestrickten Socken und Stulpen zum Pfarrhaus.
Wir danken der Dorfgemeinschaft für die großartige Unterstützung.
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Sternsinger-Aktion 2022 in Ockfen
Ockfener Sternsinger 2022
Bild Günter Kleutsch

Die Sternsinger-Aktion wurde auch in diesem Jahr durch Pandemie-Regelungen eingeschränkt. Ein Sternsinger-Rundgang konnte nicht stattfinden. Den „Dreikönigssegen“ der Sternsinger*innen und die Segensaufkleber 20*C+M+B+22 erhielten alle, die ihre Spendentütchen am 09.01.2022 zum Sternsingerstand am Pfarrhaus brachten. Bis Ende Januar 2022 lagen noch Segensaufkleber in der Pfarrkirche aus und konnten gegen eine Spende mitgenommen werden. Insgesamt wurden 1.191,00 Euro eingesammelt.

Für das Engagement unter außergewöhnlichen Bedingungen danken wir Kaplan Stephan Schmidt, Eva und Lisa-Marie Holbach, Sigrid und Mathilda Faber, Miriam und Melissa Dobner, die gemeinsam diese Aktion durchgeführt haben. Ein herzliches „Vergelts Gott“ allen Spender*innen für die großzügigen Spenden.

Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat St. Valentin Ockfen

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Jubiläums-Ausflug der Ockfener Strickfrauen

Quelle: Pfarrbrief der Pfarreiengemeinschaft Saarburg 01-2022
Ockfener Strickfrauen 2022 am Trierer Dom

Ganz gleich wie viele Trierer-Dom-Führungen schon mitgemacht wurden, mit jeder weiteren gibt‘s Neues und Interessantes zu erfahren und so freuten sich die Ockfener Strickfrauen zum Abschluss ihres Jubiläumsjahrs auf die Domführung mit Kaplan Stephan Schmidt.
In der gemeinsamen Andacht im Dom mit Kaplan Stephan Schmidt wurden die Anliegen der Strickfrauen eingebunden. Eine kleine Kaffeepause sorgte für Erholung bevor es auf den Heimweg ging. Mit einem gemeinsamen Abendessen in der Ockfener Klostermühle wurde der besondere Tag abgeschlossen.

Bild: Privat
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Glasfaserausbau in Ockfen abgeschlossen

Saarburger Kreisblatt KW 45/2021
Glasfaser Ausbau in Ockfen beendet

Nahmen gemeinsam das schnelle Internet für Ockfen symbolisch in Betrieb (v.l.): Michael Arens, Jürgen Stoffel, Gerd Benzmüller, Daniel Justinger und Jürgen Dixius (Foto: David Kryszons/Westenergie).

Der Ausbau des schnellen Internets in der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell schreitet weiter voran. Nun haben auch Bewohner der Haushalte von Ockfen Zugriff auf schnelle Datenverbindungen. Die Westenergie Breitband hat 135 Haushalte mit "Fiber to the Home (FTTH)“-Anschlüssen ausgestattet, was bedeutet, dass die Glasfaserleitung direkt bis in das Wohnhaus hineinführt. Auf den Einsatz von Kupferleitungen auf der sogenannten „letzten Meile“ wird komplett verzichtet, so dass keine Geschwindigkeitseinbußen in der Datenübertragung entstehen.

Gemeinsam mit Bürgermeister Jürgen Dixius nutzten Vertreter der Ortsgemeinde, Verwaltung sowie Westenergie die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild der neuen Technik zu machen. „Der Anschluss der Gemeinde Ockfen an das Glasfasernetz ist ein weiterer wichtiger Schritt, unsere Bürgerinnen und Bürger in der Verbandsgemeinde optimal digital zu versorgen“, so Bürgermeister Jürgen Dixius.

Ortsbürgermeister Gerd Benzmüller ergänzte: „Der Ausbau bringt für Ockfen einen Standortvorteil und eröffnet den Bürgern viele neue Möglichkeiten im beruflichen und privaten Bereich. Wie wichtig das schnelle Internet ist, hat vor allem das Thema Home-Office in der Corona-Krise gezeigt.“

Marco Felten, Kommunalmanager bei Westenergie am Standort Trier, fügte hinzu: „Beim Breitbandausbau beschränken wir uns nicht nur auf die Interessen der größeren Städte und Gemeinden, sondern blicken auf eine Flächenversorgung und tragen damit unserer Verantwortung als Partner der Kommunen bei diesem wichtigen Thema Rechnung.“

Im Rahmen der Vorvermarktung hatten sich 135 von 235 möglichen Haushalten im eigenwirtschaftlichen Ausbaugebiet für den Ausbau interessiert. Die Haushalte, die sich im Zuge der Vorvermarktung beteiligten, erhielten den gigabitfähigen Glasfaserhausanschluss kostenlos. Die Bauarbeiten haben im Februar 2021 begonnen, seit Mai gingen die ersten FTTH-Anschlüsse in den einzelnen Bauabschnitten sukzessive in Betrieb, der Abschluss der Arbeiten erfolgte Ende September. Im Zuge der Baumaßnahme konnte zudem auch die geplante Verkabelung des Mittel- und Niederspannungsnetzes durchgeführt werden.

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Jahreshauptversammlung des Camping Club Ockfen 1974 e.V.
Saarburger Kreisblatt Ausgabe 39/2021
Wanderung CCO 2021
Bild: Camping-Club-Ockfen

Ockfen. Anfang September lud der Camping Club Ockfen zu seiner Jahreshauptversammlung ein. Die 1.Vorsitzende Daniela Kucharski begrüßte die anwesenden Mitglieder und gab eine Rückschau auf das vergangene Geschäftsjahr unter den CORONA - Folgen.

So konnte u.a. bedingt durch die schwierig umzusetzenden Hygiene- Maßnahmen nur ein eingeschränktes Vereinsleben geführt werden. Leider blieb dem Verein auch diesmal nichts anderes übrig, die geplante Jugendfreizeit schon frühzeitig zu stornieren.

Die Kassiererin Verena Schwan gab einen Einblick in den aktuellen Kassenstand und stellte fest, dass durch die Neuanschaffung eines Großraumzeltes und der geringeren Aktivitäten zwar gut gewirtschaftet, jedoch die Kassenlage ein größeres Defizit aufweist. Verena erläuterte die größeren Ein- und Ausgaben. Direkt im Anschluss bescheinigten die beiden Kassenprüferinnen Marina Schuster und Mandy Wallrich eine übersichtliche und stimmige Kassenführung. Nach einer kurzen Aussprache über das vergangene Geschäftsjahr gab Daniela einen Ausblick auf die kommenden Monate.

So ist bereits für das nächste Jahr wieder ein Jugendzeltlager auf der Freizeitanlage in Lampaden vom 29. Juli bis 6. August 2022 geplant. Entsprechend können sich Eltern diesen Termin schon mal vormerken.

Die 1.Vorsitzende Daniela Kucharski bedankte sich den Mitgliedern für ihr Erscheinen und gab zum Ausdruck, dass nur gemeinsam mit allen Mitgliedern eine solide Vereinsarbeit möglich ist und deshalb auch in Zukunft alle Mitglieder den Verein tatkräftig unterstützen sollen.

Vor kurzem veranstaltete der Verein mit einer stattlichen Anzahl von Mitgliedern und deren Familien eine gemütliche Wanderung durch die Weinberge von Ockfen, an der ehemaligen Domäne vorbei bis zum Bismarkturm. Hier gab es eine erste Rast mit einer Weinprobe für die Erwachsenen und süßen Traubensaft für die Kids. Dazu wurden kleine Snacks gereicht. Weiter ging es nach Schoden und über den Saar Radweg zurück zum Sportplatz in Ockfen, wo mit Kaffee, Kuchen und Grillwürstchen sowie kühlen Getränken der Ausklang der Veranstaltung stattfand.

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40 Jahre Strickkranz Ockfen

Ockfener Strickfrauen 2021 beim 40jährigen Jubiläum
Wollknäuel und Stricknadeln lagen dieses Mal nur zur Dekoration auf dem Tisch. Die sonst recht fleißigen Strickfrauen feierten bei Sekt, Kaffee, selbstgebackenem Kuchen und leckeren Schnittchen ihr 40-jähriges Jubiläum. Sommerliches Wetter sorgte zu dem für gute Laune der Teilnehmerinnen auf dem zur Kaffeetafel um-funktionierten Pfarrhaus-Carport.

Kaplan Stephan Schmidt gratulierte mit dem Hinweis auf den biblischen Hintergrund der Zahl 40, bat für alle um Gottes Segen, und es wurden auch diejenigen ins Gebet eingeschlossen, die nicht teilnehmen konnten oder bereits verstorben sind. Im Namen der Pfarrgemeinde St. Valentin gratulierte Verwaltungsrat Hermann-Josef Simon mit einem Rückblick auf Mathilde Kirchen (bereits verstorben) und weitere noch unter uns weilende Damen, die seinerzeit die Gründung des Strickkranzes in die Wege leiteten. Mit der sicherlich nicht vollständigen Aufzählung der bisherigen Strickfrauen-Spenden für Hilfsbedürftige, für Mess-Gewänder sowie für viele Ausrüstungsgegenstände in Kirche u. Pfarrhaus dankte Hermann Simon recht herzlich. Glückwünsche richtete Anne Ludwig vom Pfarrgemeinderat an die muntere Strickfrauen-Gruppe, die sich - sobald es wieder möglich ist -  dienstags im Pfarrhaus (gem. Pandemie-Auflagen) treffen wird. Interessierte Teilnehmer-/-innen können sich gerne bei Martha Benzkirch melden und Näheres erfahren. Dem „Geschwisterteam Benzkirch“ herzlichen Dank für die liebenswürdige Unterstützung zum Gelingen der Jubiläumsfeier.

Möge der Wunsch, dass noch viele schöne Jahre folgen werden und das „50. Jubiläum“ bei bester Gesundheit erreicht wird in Erfüllung gehen.

Anne Ludwig, Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat St. Valentin Ockfen
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In der Klostermühle Ockfen haben Frauen das Sagen

Triericher Volksfreund 04-09-2021
Team der Klostermühle Ockfen 2021

Sie führen die Klostermühle in Ockfen gemeinsam mit einem großen Team: von links: Maria Mangrich (Inhaberin), Luca Vogel (Serviceleiter), Marion Mangrich (Geschäftsführung) und Lukas Rommelfanger (stellvertretender Küchenchef). Foto: Dirk Tenbrock

Ockfen/Saar Die Klostermühle in Ockfen an der Saar ist Frauensache. Mutter und Tochter leiten das Weinhotel mit Restaurant. Mit viel Erfolg. Nun haben sie sich der kleinen, aber feinen Kooperation „Landidyll“ angeschlossen.  

Während viele Gastronomen verständlicherweise über schwierige Zeiten klagen, herrscht im Weinhotel Restaurant Klostermühle in Ockfen eine heitere Gelassenheit. Wer das Haus und die Inhaberfamilie schon länger kennt, den wundert das nicht.

Das Anwesen, direkt am Ockfener Bach und nur 200 Meter vom Saar­ufer entfernt gelegen, hat nämlich eine fast 150-jährige Mühlen-, Wein- und Gastronomiegeschichte hinter sich und viele Krisen und bedrohliche Situationen erlebt. Dennoch hat sich das Unternehmen immer weiterentwickelt und ist stetig gewachsen. Seit Mitte der 1980er Jahre besteht die Klostermühle nun in der aktuellen Konstellation mit Hotel, Restaurant und Weinbaubetrieb.

Schon 100 Jahre vorher hatten die Vorfahren das Mühlenanwesen, – das schon seit dem 17. Jahrhundert am Ockfener Bach bestanden hatte – übernommen.

Die weitverzweigte Familie hat sich den Entwicklungen der Zeit angepasst, die Mühle wurde 1960 aufgegeben und die anderen Geschäftsfelder entwickelten sich prächtig. Dabei waren Frauen immer die treibende Kraft, hatten besondere Ideen und den nötigen Innovationsdrang. Auch heute wird die Klostermühle von Maria Mangrich und ihrer 1979 geborenen Tochter, Marion Mangrich, weiblich geführt.

Marias Bruder, Otto Minn, leitet das Weingut und versorgt die Gäste des Hauses und externe Kunden mit saartypischen Tropfen. Viele Stammgäste aus bis zu 300 Kilometern Umkreis kommen auch deswegen und natürlich wegen der anerkannt guten Küche, um die sich Küchenchef Max Heidrich und sein Sous-Chef Lukas Rommelfanger kümmern.

Gebratene Forelle „Müllerin“ war und ist der „Signature-Dish“, das Aushängeschild der Küche. Früher aus dem eigenen Teich, heute vom renommierten Forellengut Rosengarten in Trassem. Gut bürgerlich im besten Sinne ist das Angebot, Kalbsschnitzel, Steak, Wildbret und Poularde zieren die Karte, alles hand- und hausgemacht, in anständiger Portionierung zu zivilen Preisen. Und natürlich regional, auch im angrenzenden Luxemburg produziert, oder in der Schodener Jagd erlegt. Das ist nachhaltig, frisch und saisonal. Ein Trend, dem sich kein gutes Haus mehr verschließen kann.

Wann immer es geht, servieren die Mangrichs auf der Terrasse am Bach im Grünen und unter der schattigen Pergola – umsichtig leitet der junge Luca Kugel die Servicebrigade. 20 feste Mitarbeiter und rund 20 Aushilfen kümmern sich im ganzen Haus, das ist schon eine größere Dimension für die Gegend. Auch einige Auszubildende führt man in ihre Berufe ein und sorgt so für den dringend benötigten Nachwuchs.

Gastronomie mit Herz ist allen wichtig, das spüren die Gäste, deshalb kommen sie immer wieder. So wie Rechtsanwalt Gerd Müller aus Saarburg: „Eine liebevoll gestaltete Terrasse, die überzeugenden Essensqualität und die angenehm freundliche Art der Mitarbeiter“, nennt er als Gründe.

Das Hotel, mit 26 teils frisch renovierten Zimmern, ist schon immer schon gut gelaufen, der Wander- und Radtourismus boomt an der Saar, nicht erst seit den Corona-Lockdowns. Hausgemachte Marmeladen stehen auf dem Frühstückstisch, wer will kann Senf, Nudeln oder Gulasch aus eigener Produktion mit nach Hause nehmen oder verschenken. Oder den eigenen Wein von Otto Minn oder vom befreundeten Gut Palzemer Karlsfelsen an der südlichen Weinmosel. Gezapftes Bier gibt es übrigens nicht, „doch nicht am Fuße der berühmten Weinlage Ockfener Bockstein“, schmunzelt Maria. Dafür aber Helles und Dunkles vom Trierer- „Kraft-Bräu“- Bier-Papst, Klaus Tonkaboni.

Kürzlich hat sich das Hotel der kleinen, aber feinen Kooperation „Land­idyll“ angeschlossen, der Erfahrungsaustausch mit den Kollegen erweitere den Horizont, wie Marion Mangrich meint. Drei Sterne „Superior“ lautet die aktuelle Hotel-Klassifizierung, darauf ist die Hotel-Chefin stolz. Mutter Maria Mangrich hat nicht nur einen grünen Daumen, mit dem sie sich um den großen, idyllischen Kräutergarten mit seltenen Würzpflanzen wie Ysop oder Ananassalbei kümmert. Sie ist auch äußerst kunstsinnig, das ist überall im und um das Haus herum zu sehen. Bilder, Skulpturen, Reliefs und Objekte (etwa von der Trierer Elephant-Parade von vor einigen Jahren) sammelt und stellt sie aus.

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Die Sakristei an der Pfarrkirche St. Valentin in Ockfen erstrahlt in neuem Glanz

Sakristei St. Valentin Ockfen 2021

Die Restaurierungsarbeiten an der Sakristei der Pfarrkirche in Ockfen wurden nach knapp dreimonatiger Bauzeit fertig gestellt.

Die ausschließlich ehrenamtliche Leistung wurde durch die Akteure des „Ockfener Bürgerbautrupps“ erbracht.

Zunehmende Schäden, welche mittlerweile die Substanz des Gebäudes gefährdeten, machten die Unterhaltungsmaßnahmen erforderlich.

Schwerpunktmäßig führte Wasser, welches über die maroden Fugen der Sandsteinabdeckungen der Mauerwerksgiebel eindrang, zu Putz- und Mauerwerksschäden. Unter Frosteinwirkung hatten sich Abdecksteine und zum Teil- auch Anker- und Ecksteine gelöst. Weiter Schäden entstanden im Bereich defekter Maueranschlüsse des Schieferdaches, wo ebenfalls Wasser eindrang.

Die brüchigen Mörtelfugen der Abdecksteine wurden herausgenommen, lose Steine wurden neu versetz und verankert, marode Putzflächen wurden abgeschlagen, sandende Mörtel wurden aus den Fugen gekratzt.

Nach historischem Vorbild wurden die Putzflächen mit grobkörnigen Kalkmörteln ersetzt. Die Fugen der Sandsteine wurden nach Vorverfugung mit Bleiwolle verstemmt. Diese ebenfalls historische Handwerkstechnik verspricht eine lange Haltbarkeit.

Alle Sandsteine wurden behutsam gereinigt, nach Bedarf ausgebessert und abschließend mit einer Steinlasur egalisiert.

Nach gründlicher Reinigung und einem frischen reinmineralischen Anstrich erstrahlt das Bauwerk nun in neuem Glanz.

Dank des hervorragenden Caterings durch die Pfarrgemeinderätinnen blieb die Motivation der fleißigen Aktivisten bis zum Ende ungebrochen.

Insgesamt wurden 435 ehrenamtliche Helferstunden in das Projekt investiert.

Neben der Freude über das gelungene Werk, bleibt den Helfern die Erinnerung an schöne Stunden in guter Gemeinschaft.

Sakristei Ockfen 2021
Bilder: Günter Kleutsch / weitere Bilder von der Restaurierung
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Naturwiesen rund um die Pfarrkirche St. Valentin in Ockfen

Insektenwiese bei der Kirche St. Valentin OckfenInsektenwiese bei der Kirche St. Valentin Ockfen

Seit einigen Jahren wird rund um die Ockfener Kirche die Rasenpflege anders gestaltet. In Teilbereichen wird die Mahd nur noch 2 Mal bzw. 1 Mal im Jahr gemäht. Damit hat man erreicht, dass eine schöne Naturwiese mit einer Vielzahl verschiedenster Blühpflanzen entstanden ist. Die unterschiedlichen Blütenformen, Blühzeitpunkte und Wuchshöhen, stellen einen Kontrast zu großflächig eintönigen Landschaften dar. Dadurch bieten sie Lebensraum und Nahrung für viele unterschiedliche Tierarten. Es ist die Chance, dass sich bedrohte Tiere wieder ansiedeln können.

Ohne Insekten keine blühenden Pflanzen!

Heimische Pflanzen stellen für die Wildbienen und andere Insekten besonders wichtige Nahrungsquellen dar. Insekten wiederum dienen einer Vielzahl von Lebewesen, wie Vögeln oder Fledermäusen, als Nahrungsquelle. Da während der ganzen Blütezeit die Wiese nicht gemäht wird, ist hier außerdem ein Rückzugsort für Insekten, Kleintiere und Bodenbrüter gegeben.

Insekten sind wichtig für die Nahrungskette!

Insekten sind der Grund, warum wir weltweit eine so große Vielfalt an blühenden Pflanzen haben. Die Entwicklung der Blühpflanzen und der Insektenarten beruht seit jeher auf der Symbiose zwischen Pflanzen und Insekten. Die Pflanzen produzieren Nektar, welcher den Insekten als Nahrung dient. Im Gegenzug bestäuben diese die Blühpflanzen.

Insekten bekämpfen Schädlinge!

Manche Insekten fungieren als natürliche Schädlingsbekämpfer (Nützlinge) und helfen somit, anderen Pflanzen- und Tierarten gesund zu bleiben und sich zu vermehren.

Blumenwiesen jährlich ein bis zweimal mähen!

Im Gegensatz zum Rasen, der jede Woche mit dem Rasenmäher geschnitten wird, muss man die Blumenwiesen nur ein bis zweimal pro Jahr mähen. Das ist die wichtigste Pflegemaßnahme. Sie sorgt dafür, dass kurzlebige Arten länger bestehen. Zugleich wird die Selbstaussaat der einjährigen Blumen gefördert. Die Mahd ist aber nicht nur für die Verjüngung des Bestands wichtig, sie sorgt auch für einen kontinuierlichen Nährstoffentzug, sofern das Schnittgut gründlich von der Fläche entfernt wird. Ein positiver Effekt ist, dass man viel Zeit beim Mähen einspart und nur noch kleine Flächen häufiger mähen muss. Gerne kann man sich die Naturwiesen rund um Pfarrkirche in Ockfen ansehen. Auch die Ortsgemeinde hat sich dazu entschieden, Teilbereiche auf dem Ockfener Friedhof als Naturwiesen umzugestalten. Dies ist ebenfalls ein guter Weg für eine größere Artenvielfalt.

Quelle: Pfarrbrief Pfarreiengemeinschaft Saarburg / 07-2021
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